🤡 Nur für Harte (und die, die es werden wollen) 🤡
1. Eintritt frei, Ausgang schwierig. Wer einmal den Riff hört und das Altbier riecht, kommt so schnell nicht wieder weg. Plan deine Nacht also großzügig ein.
2.Bestelllogik für Anfänger. „Ein Bier“ bedeutet Altbier. „Ein Kurzer“ bedeutet Calvados. Alles andere erfordert eine dreiseitige Begründung in Schriftform.
3.Die Musik ist Gesetz. Wir spielen kein „Best of Radio“. Wenn du den Song nicht kennst: Klappe halten, nicken, so tun als ob. Bildungslücken werden hier mit Dezibel gefüllt.
4.Kuschelkurs auf Metallisch. Es ist eng. Es ist dunkel. Wenn dich jemand anrempelt, ist das keine Beleidigung, sondern eine Einladung zum Mitwippen.
5.Der Tresen ist kein Schreibtisch. Lass dein Laptop und deine Sorgen draußen. Hier wird gearbeitet – und zwar am Pegel und an der Nackenmuskulatur.
6.Handy-Hygiene. Wer sein Handy auf den Tresen legt, riskiert, dass es als Untersetzer benutzt wird. Wir kommunizieren hier noch mittels Schreien und Gestik.
7.Spezialeffekt: Eigengeruch. Leder, Rauch (von früher), Schweiß und verschüttetes Bier bilden das offizielle „Papidoux No. 5“. Atme es ein. Es ist die Duftmarke der Freiheit.
8.Keine Extrawürste. Wir haben keine veganen Cocktails oder handgefilterten Cold Brew. Wir haben Getränke, die auch eine Motorradkette reinigen könnten.
9.Ehre den Wirt. Wir sind seit 1985 hier. Wir haben alles gesehen. Deine Geschichte ist sicher lustig, aber das Bier zapft sich nicht von alleine – also fass dich kurz.
10.Der „Abflug“ mit Anstand. Wer torkelt, gewinnt. Wer pöbelt, verliert. Draußen bitte die Lautstärke auf „Unplugged“ drosseln, damit die Nachbarn nicht das Sondereinsatzkommando rufen.
Abschlusswort: „Gott vergibt, das Papidoux schenkt nach.„

